Ernährungstrend Clean Eating – was ist das überhaupt?

Clean eating

Clean-Eating – clean durchs Leben

Die Ernährungstrends kommen und gehen, wie sie wollen. Mal ist es Low Carb, mal High Carb oder Rohkost und jetzt kommt mit dem Clean Eating ein neuer Trend auf. Was in den USA bereits kein neuer Fitnesstrend mehr, sondern komplett in der Gesellschaft etabliert ist, ist bei uns gerade erst im Kommen. Blogbeiträge und anregende Instagram-Bilder zum Nachkochen gehören zwar noch nur Seltenheit, davon solltest Du Dich allerdings nicht abhalten lassen, denn jede (Ernährungs-) Revolution braucht schließlich einen Vorreiter.
Doch was steckt überhaupt hinter diesem Ernährungstrend? In meinem heutigen Blogbeitrag will ich Dir genau das erklären und – wer weiß – vielleicht habe ich Deinen Hunger auf cleanes Essen danach geweckt.

Was ist Clean Eating?

Beim Clean Eating verzichtest Du grundsätzlich auf Fertiggerichte, Fast Food, verarbeitete Lebensmittel, künstliche Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. Du kochst überwiegend frische, regionale und saisonale Lebensmittel und legst den Fokus auf selbstgekochte Gerichte aus Obst, Gemüse, Nüsse, Samen, Vollkorn, pflanzliche Fette, Fisch und magerem Fleisch.
Kurzum: Auf Deinem cleanen Speiseplan steht im Grunde alles, was natürlich ist oder sich Bio nennen darf.

Was sind meine Vorteile bei Clean Eating?

Clean Eating ist lecker – das steht außer Frage. Clean Eating ist aber auch gesund, denn durch aufwändige Verarbeitungsprozesse der Industrie, wie sie unsere „normalen“ Lebensmittel ständig wiederfahren, gehen wichtige Nährstoffe für einen gesunden Körper verloren. Bei der Umstellung von fettigem – und salzreichem Fertigessen, Weißmehlprodukten, gesüßten Getränken und Alkohol auf eine cleane Ernährung erlebt Dein Körper oftmals ein neues Körpergefühl: Du fühlst Dich besser und Deine Leistungsfähigkeit steigert sich.

Im Grunde bleibt Dir aber nichts anderes übrig, als selbst ausprobieren, ob der cleane Ernährungsplan für Dich das Richtige ist.

Was muss ich bei Clean Eating beachten?

Wer clean essen will, stellt sich am besten so oft es geht selbst hinter den Herd. Was früher einmal das Fertigprodukt aus dem Supermarkt war, köchelt heute in der heimischen Küche vor sich hin. Du wählst im Supermarkt stets frische Lebensmittel, die bestenfalls aus der Region und vom Bio-Bauern stammen, denn Dein erklärtes Ziel ist es, die Umwelt möglichst wenig durch lange Transportwege, künstliches Düngemittel oder giftige Pestizide zu belasten. Du suchst Dir leckere Ersatzprodukte – zum Beispiel Quinoa und Hirse statt Weizen, denn Clean Eating bedeutet keineswegs Verzicht!

Als Faustformel gilt:
Du lässt alle Lebensmittel, die im Karton, in der Tüte oder in der Dose verkauft werden, links liegen und begibst Dich auf direktem Wege in die Gemüse – und Obstabteilung des Supermarktes.

Dein Frühstück, Mittag – und Abendessen

Dein Tag könnte als Clean Eater mit einer leckeren Porridge-Bowl mit Sojamilch und Früchten beginnen. Mmmh, lecker! Mittags gibt es einen leckeren Salat oder Gemüse mit Ei, Lachs oder Garnelen. Zum Abendessen brutzelt mit Frischkäse gefülltes Gemüse in Deinem Backofen und rundet Deinen Tag so perfekt ab.

Mein Fazit: Du bist was du isst.

Als Clean-Eater wird man oft als Öko-Typ abgestempelt. Abseits der Frage, ob es überhaupt schlimm ist, total auf Öko zu stehen, sollten wir Menschen generell und speziell nach ihren Essgewohnheiten nie in Schubladen stecken und uns ein vorschnelles Urteil über sie bilden. Jeder sollte schließlich das essen, was er besonders liebt und was auf seinen Körper einen positiven Einfluss hat.

Für viele steckt diese Liebe im Clean Eating. Nachvollziehen – und bestenfalls sogar in Deinen Ernährungsplan aufnehmen – wirst Du die Leidenschaft erst, wenn Du das Clean Eating für Dich ausprobiert hast.

In diesem Sinne: Guten Appetit!

DoYourSports
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