Warum Trinken vor allem beim Sport so wichtig ist

Warum trinken vor allem beim Sport so wichtig ist

Dass wir beim Sport viel Flüssigkeit verlieren und demnach viel Trinken müssen, weiß jeder von uns. Aber wie viel Flüssigkeit brauchen wir wirklich? Wie viel Liter verlieren wir bei welcher Sportart? Und welche Alternativen zu Wasser gibt es? Diesen und anderen Fragen werde ich in diesem Artikel auf dem Grund gehen.

Flüssigkeitsverlust

Auch ohne Sport verlieren wir über den Tag verteilt 2,5 l Wasser über den Harn, die Haut und dem Atem. Wenn es dann im Sommer noch besonders heiß ist oder wir Sport treiben, erhöht sich der Flüssigkeitverlust noch mehr. Demnach solltest Du darauf achten Deinem Körper über Nahrung und Getränke genug Flüssigkeit wieder zurück zu geben. Denn unser Körper braucht die Flüssigkeit dringend für seine Stoffwechsel- und Ausscheidungsprozesse. Außerdem kann ein Wasserdefizit zu Schlappheit und mangelnder Konzentration führen, was weder beim Sport noch im Alltag besonders wünschenswert ist.

Bei “normaler” Sportintensität verliert der Körper durchschnittlich zwischen einem halben und einem Liter Flüssigkeit pro Stunde. Bei sehr starker Intensität können es sogar bis zu drei Liter sein. Den individuellen Flüssigkeitsverlust kannst Du ermitteln, indem Du dich vor und nach dem Sport unbekleidet oder in trockener Bekleidung wiegst. Der Gewichtsverlust plus die Getränkezufuhr während dem Sport entspricht in etwa dem Flüssigkeitsverlust, den es in jedem Fall auszugleichen gilt.

Schweißverlust (l) = Gewicht vor dem Sport (kg) – Gewicht nach dem Sport (kg) + Getränkezufuhr während dem Sport (kg oder l)

Je nach Sportart variiert der Flüssigkeitsverlust. Hier ein paar Beispiele (Liter pro Stunde):

Fußball: 1,1 Liter
Joggen: 1,0 Liter
Schwimmen: 0,4 Liter
Beach-Volleyball: 2,0 Liter

Wasser, Fruchtschorlen und Co.

Mineralwasser muss laut Gesetz seinen Ursprung in einem unterirdischen Wasservorkommen haben. Es dürfen keine zusätzlichen chemischen Stoffe beigemischt werden. Nur die Entfernung von Eisen und Schwefel ist erlaubt. Typischerweise kann man Mineralwasser an folgenden Kriterien Vergleichen: Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Sulfat, Hydrogencarbonat. Zudem braucht der Körper Flüssigkeit, um Schadstoffe auszuschwemmen. Mineralstoffe erfüllen wichtige Funktionen und sind für unseren Körper unerlässlich. Sie unterstützen z.B. den Stoffwechsel. Gerade nach dem Sport ist es wichtig den Mineralhaushalt wieder auszugleichen.

Tafelwasser hingegen muss nicht natürlichen Ursprungs sein. Es ist eine Mischung aus Leitungswasser und anderen Zutaten wie Salzwasser oder Mineralwasser.
Das Leitungswasser wird aus Grund- bzw. Oberflächenwasser gewonnen. Je nach Reinheit wird es von Wasserwerken aufbereitet. Die Qualität von Leitungswasser ist somit stark von der Gegend abhängig und nicht immer empfehlenswert zu trinken.

Mineralwasser im Vergleich

NameNatriumKaliumCalciumMagnesiumChloridSulfatBCT
Aquarel192.810623.332.25.6423
Aquintus2544.91.40.611923393
Beckerich347.683.431.814124353
Burgwallbronn2524.81.40.5794-441
Evian5178244.510357
Fiorelino20.23.11682660.1343152
Fonte Randa4.41.6657.6-18237
Gerolsteiner1181134810840381816
Granus17615.815119.3231165442
Gut & Günstig9.9-124---295
Saskia28.2-47.87.411.317.5225
Steinsieker19.4260040801320250
Vittel7.3-9119.9-105258
Volvic11.66.211.5813.58.171

Die Werte der Mineralwassersorten sind in [mg/l] angegeben; sie beziehen sich jeweils auf die Analyse der Hersteller. Ein “-” bedeutet, dass zu diesem Wert keine Angaben gefunden werden konnten. Sofern sich der Quellname vom Produkt unterscheidet, ist dieser unter dem Mineralwasser in Klammern zu finden.

Kleiner Exkurs: Warum braucht man Mineralstoffe und wie viel davon?
Mineralien wie Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Chlorid wirken auf verschiedene biologische Prozesse im Körper ein.

Natrium ist in Verbindung mit Chlorid als Kochsalz bekannt und wichtig für unseren Organismus. Je nach Person werden zwischen 500 und 600 Milligramm empfohlen.

Kalium reguliert die Übertragung von Impulsen an unsere Muskel- und Nervenzellen. Sowohl Männer als auf Frauen haben einen täglichen Kaliumbedarf von etwa 2000 mg.

Calcium ist gemeinsam mit Magnesium der bekannteste Mineralstoff. Calcium ist mengenmässig das wichtigste Mineral im menschlichen Körper. Bei einem erwachsenen Menschen macht der Mineralstoff ein bis zwei Prozent des Körpergewichts aus bzw. etwa 1 Kilogramm. Das meiste davon – 99 Prozent – befindet sich in den Knochen und Zähnen für dessen Erhalt und Aufbau das Mineral zuständig ist. Die Empfohlene Tagesdosis liegt bei 1200 mg.

Mehr als 300 Stoffwechselprozesse sind magnesiumabhängig und die empfohlene Tagesdosis liegt zwischen 300 bis 400 mg. Ohne Magnesium können keine Eiweiße im Körper aufgebaut werden. Der Mineralstoff ist zudem notwendig für die Bildung der Erbanlagen und für die Freisetzung und Wirkung von Hormonen und Botenstoffen im Körper.

Sulfat ist eine natürliche Schwefelverbindung, die vor allem für ihre verdauungsfördernde Wirkung bekannt ist. Zudem ist sie für die festigkeit von Haut und Haaren zuständig. Empfohlen werden 100mg pro Tag.

BCT auch Hydrogencarbonat genannt, ist für den gleichbleibenden pH-Wert des Blutes verantwortlich. Es dient als Säurepuffer, reguliert die Säure-Basen-Balance und hat eine säureneutralisierende Wirkung. 3000 mg ist hier die empfohlenen Dosis pro Tag.

Pimp my Water – Natürliche Fruchtschorlen

Fruchtschorle Fruitbottle

Wem reines Wasser zu langweilig ist, der kann auch auf Fruchtschorlen zurückgreifen! Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn vielen Fruchtschorlen wird Zucker zugemischt. Wenn Du also zu einer Fruchtschorle greifst, achte darauf, dass diese nur den natürlichen Fruchtzucker enthält. Meist werben die Hersteller bereits mit Slogans wie „ohne künstlichen Zuckerzusatz“.

Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst und selbst bestimmen möchtest was in Deiner Fruchtschorle ist, sind Fruitbottles für Dich genau das Richtige. Fruitbottels sind Trinkflaschen mit einem Sieb in der Mitte, in den Du die Frucht Deiner Wahl füllen kannst. Das Wasser drum herum nimmt dann den Geschmack der Frucht an und bereitet Dir eine Fruchtschorle ganz ohne Zusätze.

Meine beiden liebsten Varianten sind Zitrone und Ingwer oder einfach einen Beerenmix hineinfüllen. Wenn Du auf TK-Früchte zurückgreifst, hast Du die Eiswürfel schon inklusive. 🙂

So, und da jetzt einige heiße Tage kommen…Trinken, trinken und noch mehr trinken.

Falls Du nun auf den Geschmack gekommen bist und noch eine Fruitbottle brauchst, schau in unserem Shop vorbei.
Wir haben zahlreiche unterschiedliche Fruitbottles im Angebot.

Ann-Christin

Hallo ihr Lieben, ich bin Ann-Christin, eure #DoYourSports Yogini. Ich beschäftige mich seit langem mit den verschiedensten Yogatechniken und bin auf dem Weg zur Yogalehrerin. Vorher habe ich jahrelang Kunstturnen betrieben und auch sonst probiere ich die verschiedensten Sportarten aus. Daher Freue ich mich hier meine Erfahrungen in Sachen Yoga, Fitness und Ernährung mit euch zu teilen.

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