Lauftipps für Anfänger

Du möchtest endlich (wieder) mit dem Laufen anfangen? Dann bist Du hier genau richtig!

Ich habe mein Training auch über viele Monate vernachlässigt und so bin ich wieder gut reingekommen:

 

Fange langsam aber kontinuierlich an

Gleich mit zehn Kilometern zu beginnen oder sich zum Ziel zu setzen, jeden zweiten Tag zu laufen, ist am Anfang nicht jedermanns Sache. Schaue, dass Du Dir realistische Ziele setzt und nimm erstmal den Druck raus. Schaue, dass Du langsam einen guten Rhythmus für Dich findest.

Gutes Schuhwerk

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Du solltest etwas Geld in einen guten Laufschuh investieren, der wirklich passt und nicht irgendwann anfängt, zu drücken. Dann schwindet die Motivation schneller als Du gucken kannst. Lass Dich in einem Fachgeschäft beraten.

Dehne Dich!

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Viele Anfänger machen den Fehler und laufen einfach drauf los. Das führt unter  Umständen zu einem starken Muskelkater und birgt ein höheres Verletzungsrisiko. Es macht durchaus Sinn, sich vor und nach dem Laufen etwas zu dehnen. Richtig wohltuend sind ein paar spezielle Übungen aus dem Yoga, die ich Dir kommende Woche hier vorstellen möchte!

Nicht mit vollem Magen laufen

Obwohl dieser Punkt wohl klar sein dürfte, möchte ich ihn hier nochmal erwähnt haben. Sollte Dein Magen zu sehr knurren, dann iss eine Kleinigkeit, aber vermeide es, direkt nach dem Essen loszulaufen. Als Faustregel gilt: gut zwei Stunden nach einer Mahlzeit mit dem Sport zu warten.
Wenn Du gleichzeitig gerne ein paar Kilos verlieren möchtest, dann schaue Dich in unserer Rubrik Ernährung um! Claudia und Anna geben Dir hier viele wertvolle Tipps an die Hand. Und mit einem Smoothie im Magen fühlst Du Dich eh schon viel leichter als mit einer Pizza! 🙂

Viel Flüssigkeit!

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Auch dieser Punkt gilt für jeden Sportler und genau genommen für jeden Menschen! Insgesamt sollte man durchaus um die 3 bis 4 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen. Schaue, dass Du besonders vor und nach dem Laufen viel trinkst. Am besten Wasser oder auch eine natürliche Fruchtschorle! Wir haben hier zum Beispiel tolle Trinkflaschen in unserem Shop.

Lauf los!

Und dann überlege nicht so lange und lauf einfach los! Schaue, dass Du auch für etwas schlechteres Wetter ausgerüstet bist. Nimm Dir am Anfang vor, zwei- bis dreimal pro Woche zu laufen und versuche, hier auch konsequent zu sein.

Höre auf Deinen Körper

Es wird immer wieder Tage geben, an denen Du nach ein paar Metern spürst, dass nicht viel drin ist. Dann quäle Dich nicht, sondern höre auf Deinen Körper! Vielleicht walkst Du stattdessen eine lange Runde und verschiebst das Lauftraining auf den nächsten Tag. Frische Luft ist immer gut, auch wenn es mal nur langsam voran geht.

Finde Dein Tempo

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Für mich ist es erst mal wichtig, wieder meine alte Laufrunde von 8 Kilometern locker zu schaffen. Und das geht nur, wenn ich anfänglich nicht übertreibe. Fange also locker an und finde ein gemütliches Lauftempo. Das wird sich bei regelmäßigem Training von alleine steigern. Und wenn nicht? So what! Der Weg ist das Ziel!

Richtig Atmen

Das Atmen spielt beim Laufen eine wichtige Rolle. Natürlich ist das Atemvolumen bei geübten Läufern wesentlich höher als bei Anfängern. Hier muss sich jeder langsam ran tasten. Laufe erst mal langsam – also so, dass Du Dich beim Laufen noch unterhalten könntest und atme tief durch die Nase ein –  und wenn es geht ruhig auch aus. Ansonsten durch den leicht geöffneten Mund ausatmen. Schaue, dass Du tief bis in den Bauch atmest und kräftig ausatmest, um eine Pressatmung und somit Seitenstechen zu verhindern.

Mehr Abwechslung

Wechsle gelegentlich mal Deine Laufstrecke, das bringt mehr Abwechslung ins Spiel. Außerdem kannst Du das Training variieren, indem Du auch mal in Intervallen läufst und immer wieder auf ein paar kürzeren Strecken richtig Gas gibst oder auch zwischendurch ein paar Yogaübungen ausübst.

Motiviere dich!

musik

Stell Dir zum Beispiel eine schöne Playlist mit coolen Songs zusammen, bei denen Du richtig in Schwung kommst. Wir haben in unserem Shop tolle Laufgurte – mein absoluter Favorit ist die Gürteltasche Traveller, die es in verschiedenen Farben gibt. Da passt mein großes Smartphone gut rein und ich merke es beim Laufen nicht.

Ebenfalls eine gute Möglichkeit: den inneren Schweinehund gar nicht zu Wort kommen zu lassen, ist ein zuverlässiger Trainingspartner. Vielleicht hast Du einen Freund oder eine Freundin, die ebenfalls mit dem Laufen beginnen möchte. Schließt euch zusammen und genießt die Bewegung!

Wenn Du erst wieder im Flow bist, dann ist der Laufsport wirklich eine richtige Bereicherung!

Let´s start!

Tipp:
In Kürze werde ich mit einem dreimonatigen Training für einen Halbmarathon beginnen. Es geht weniger um die Zeit, sondern mehr um ein lockeres Training und ums Durchhalten. Der Weg ist das Ziel und vielleicht etwas mehr! Ich stelle hier meinen Trainingsplan vor und werde Woche für Woche berichten, wie es mir ergangen ist. Vielleicht hast Du ja Lust, Dich mir anzuschließen! Ich würde mich super freuen, wenn mich die eine oder der andere von euch virtuell begleiten möchte und wir uns hier in den Kommentaren gegenseitig motivieren und den Schweinehund besiegen! Bist Du dabei?

Kerstin

Namaste! Ich bin Kerstin und unterrichte seit gut anderthalb Jahren mit ganz viel Herzblut Yoga. Ausgebildet bin ich im Vinyasa-Stil, wobei ich viele andere Yogarichtungen und vor allem Entspannungstechniken in meinen Unterricht einfließen lasse. Für mich ist Yoga weitaus mehr als das Ausüben verschiedenster Körperhaltungen – Yoga ist eine wunderbare Lebensphilosophie, die dabei hilft, den Geist zu bändigen und durch Achtsamkeit im Hier und Jetzt anzukommen. Yoga ist Lebensfreude pur. Ich freue mich, dass ich das hier mit Euch teilen darf!

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Diskussion über post

  1. Anne Woort sagt:

    So schön und echt motivierend geschrieben!
    Danke!

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