Meditation – Wie meditiert man richtig?

Wie meditiert man richtig

Das Meditieren zu lernen bereichert mein Leben ungemein. Es bringt mich dazu ruhiger zu werden, inneren Frieden zu gewinnen, den Weg der Selbstverwirklichung zu finden und so meine Leistung zu steigern. Durch das tägliche Meditieren erfahre ich mehr über mich selbst und bin einfach zufriedener und glücklicher!

Da ich dieses wunderbare, positive und energiereiche Gefühl mit Euch teilen möchte, werde ich Euch heute an die Grundlagen, Voraussetzungen und Vorgehensweisen des Meditierens heranführen.

Schaffe Dir einen atmosphärischen Raum:

Suche Dir einen Platz in der Wohnung, an dem Du dich wohlfühlst und zur Ruhe kommst. Es ist wichtig, immer am gleichen Ort zu meditieren, um es zu einem regelmäßigen Ritual werden zu lassen. Wenn Du möchtest, kannst Du dir auch einen kleinen “Altar” bauen und Räucherstäbchen anzünden. Achte darauf, dass der Raum ruhig ist und Du möglichst in der Meditationszeit ungestört bleibst. Wenn es um Dich herum still ist, wird es Dir leichter fallen, den Geist zu beruhigen.

Sitzhaltung:

Du solltest eine aufrechte Sitzposition einnehmen, in der Du ohne Probleme länger verweilen kannst. Die aufrechte Haltung stimmuliert Deinen Geist und fördert das Selbstbewusstsein. Ich sitze am liebsten aufrecht und im Schneidersitz leicht erhöt auf einem Meditationskissen. Aber du kannst Dich auch hinlegen oder mit gespreitzen Beinen hinsetzten. Probiere einfach aus, was Dir am besten gefällt, denn dass Du Dich wohlfühlst, ist die wichtigste Voraussetzung!

Das dritte Auge:
Der Punkt zwischen Deinen Augenbrauen wird “Das dritte Auge” genannt. Versuche, während der Meditation mit geschlossenen Augen auf diesen Punkt zu “schauen”. Wenn Dir das zu unangenehm ist, dann konzentriere Dich einfach auf diesen Punkt. Es wird Dir helfen, Deine Aufmerksamkeit nach innen zu richten und Deinen Geist ruhig zu halten.

Deine Atmung:

Der Schlüssel zur Meditation ist die Atmung. Durch den Atemfluss beruhigt sich der gesammte Organismus, Du nimmst Energie in Dir auf und lässt den ganzen negativen Stress heraus. Versuche im “Ujjayi” zu atmen, das ist die siegreiche Yogaatmung. Durch die Verengung der Stimmritze entsteht ein leises Rauschen, das sich anhört, wie das Rauschen des Meeres. Am leichtesten lernst Du die Atmung mit Reibelaut zuerst im Liegen, ganz entspannt. Flüstere „ha“ erst mit der Ausatmung, mit offenem Mund, dann den Mund schließen und weitermachen.

Wehre Dich nicht:
Am Anfang ist Meditieren echt nicht einfach! Man möchte aufstehen, sich bewegen, wackeln, zappeln, schreien! Sei an dieser Stelle nicht zu hart zu Dir selbst und wehre Dich nicht. Richte lieber Deine Position neu aus und finde Deine perfekte Haltung.

Unsere Gedanken:

Ich sehe meine Gedanken während der Meditation immer als Wolken. Es werden immer wieder Gedanken auftauchen, aber lasse sie einfach weiterziehen. Bewerte sie nicht und sei auch nicht ungeduldig oder gar wütend. Nimm die aufkommenden Gedanken einfach nur wahr und lasse sie dann einfach vorbeiziehen, ganz wertlos. Nach einiger Zeit und Übung werden sich Deine Gedanken immer weiter beruhigen und weniger auftauchen und Dein Bewusstsein wird sich verändern. Je stärker wir das ruhige Bewusstsein spüren, umso mehr werden sich unsere Gedanken beruhigen bis große Abstände absoluter Stille zwischen ihnen entstehen. In diesen Zuständen werden wir Frieden, Glückseligkeit, Liebe, Reinheit, und Inspiration – was der Kern unseres Seins ist – erfahren. Dieses ruhige Beobachten ist das Wesentliche am Meditieren.

Ann-Christin

Hallo ihr Lieben, ich bin Ann-Christin, eure #DoYourSports Yogini. Ich beschäftige mich seit langem mit den verschiedensten Yogatechniken und bin auf dem Weg zur Yogalehrerin. Vorher habe ich jahrelang Kunstturnen betrieben und auch sonst probiere ich die verschiedensten Sportarten aus. Daher Freue ich mich hier meine Erfahrungen in Sachen Yoga, Fitness und Ernährung mit euch zu teilen.

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Diskussion über post

  1. Annika sagt:

    Ich meditiere auch mit einem Meditationskissen um meinen Rücken etwas zu entlasten. Ohne Meditationskissen spühre ich schon nach 20 Minuten leichte schmerzen im Rücken. Ausserdem muss man so nicht auf dem kalten Boden sitzen bei der Meditation. Ich habe damals auch sehr lange gebraucht um die richtige Haltung für mich zu finden 🙂

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